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Modulbau: Modulkasten

Update Januar 2011

Grundlage für jedes Modul ist ein Modulkasten. Dieser soll stabil und gleichzeitig nicht zu schwer sein und möglichst lange halten. Die Abmessungen des Modulkastens sind bei Fremo genormt.

Der Bau eines einfachen Modulkastens ist nicht schwierig, solange er rechtwinklig werden soll. Hier wird die Methode mit durchgehendem Modulboden (also ohne Trassenbrett) und Styroporschicht beschrieben. Andere Bauweisen (mit Trassenbrett, Bogenmodul oder Abzweig) können auf den hier genannten prinzipiellen Vorgehensweisen aufbauen. Ab einer bestimmten Länge benötigt ein Modulkasten zusätzlich noch Modulbeine.

Im folgenden wird von einer Modulkastenbreite von 40cm sowie einer Modulkastenlänge von 90cm ausgegangen. Dieser Kasten braucht nach gängiger Praxis zwei Paar Modulbeine (und somit zwei Querstreben).

Es empfiehlt sich, die ganze Anleitung einmal durchzulesen, bevor man einkaufen geht, da zu einigen Dinge vorher entschieden werden muß, ob man sie benötigt, oder nicht.

Man nehme:

ZutatAnzahl / Längezu bekommen im: für:alternativ geht auch:
Für den Modulkasten (40x90):
Sperrholz 10mm1x 38x88cmBaumarkt, Holzzuschnitt ModulbodenSperrholz 12mm (dann aber andere Maße: 37,8 x 87,8)
Sperrholz 10mm2x 10x88cmBaumarkt, Holzzuschnitt SeitenwändeSperrholz 12mm (dann aber andere Maße: 10,0 x 87,8)
Sperrholz 10mm2x 40x10cmBaumarkt, Holzzuschnitt KopfwändeSperrholz 12mm (gleiche Maße)
Sperrholz 10mm2x 38x5cmBaumarkt, Holzzuschnitt QuerstrebenSperrholz 12mm (dann aber andere Maße: 37,8 x 5,0)
Viele Baumärkte sägen nicht schmaler als 10cm, dann ein Brett 38x10 sägen lassen und selbst (z.B. mit der Stichsäge) durchsägen (der Schnitt braucht nicht präzise sein).
Spanplattenschrauben mit Teilgewinde3,0 x 25Baumarkt Zusammenschrauben der Holzteile3,0 x 30
Styropor, 2cm dick38x88cmBaumarkt Formbare Oberfläche 50x100cm und selbst ausschneiden, Styrodur, andere Dicke (dann andere Maße!) - auf keinen Fall mehr als 2,5cm, sonst kann man die Flügelschrauben zur Modul­verbindung nicht mehr drehen!
Holzbrettchen 16-19mm4 pro Paar ModulbeineBaumarkt Halterung für ModulbeineRestekiste
Farbe, weißgenügendBaumarkt Anmalen des Modulkastensanderer heller Farbton
Farbe, Staubgrau, Ral7037genügendBaumarkt Anmalen der Modulkasten-Außenwände-
Farbe, grün, Ral6013genügendBaumarkt Anmalen der Modulkasten-Stirnwände-
Für die Modulbeine:
Regalleitern, grauje 150cm, 2 pro Paar ModulbeineBaumarkt ModulbeineHolzleisten, siehe Anleitung Modulbeine
Winkel und Schrauben mit Muttern M3/M42 pro Paar ModulbeineBaumarkt Adapter zwischen Regallleiter und Schraubfuß-
Winkel mit Schraubfuß2 pro Paar ModulbeineBaumarkt Höhenverstellung der ModulbeineEinschlagmutter und passende Schraube mit Fuß
Für den Oberbau:
Korkmatte 1mmje nach Gleis, Breite ca. 3cmBaumarkt SchienenunterbauKorkmatte 2mm

Utensilien:

Werkzeugfür Baustein:für Schrittzur Not geht auch:
BleistiftModulkastenAnzeichnenKuli, Körner, etc.
KörnerModulkastenVorkörnen-
StichsägeModulkasten1: Querstreben, GrifflochLaubsäge (ächts...)
FlachfeileModulkasten1: Entgraten der Schnitte-
Holzbohrer 6mmModulkastenKabellöcher, Buchsenlöcher-
Holzbohrer 8mmModulkastenStirnlöcher-
Holzbohrer 10mmModulkastenGrifflochHolzbohrer 12mm, Lochsäge 30mm
Rundfeile <6mmModulkasten3: Entgraten der Bohrlöcher-
LeimModulkastenVerleimung-
Akkuschrauber mit Kreuzschlitz-BitModulkastenSchrauben schrauben Kreuzschlitz-Schraubendreher (ächts...)
WinkelmaßModulkastenPrüfung der Rechwinkligkeit des Stirnbrettes Irgendwas, das absolut rechtwinklig ist.
StyroporschneiderModulkastenAusschneiden der Styroporplatte Styroporsäge oder altes Brotmesser (brösel...)
Holzbohrer 16mmAnalogverkabelungDIN-Buchse-
Holzbohrer 16mmLoconetverkabelungLoconet-Buchse10-15mm, solange die Feile noch reinpaßt
Flachfeile <16mmLoconetverkabelungLoconet-Buchse-

Zubereitung:

SchrittBeschreibungTipps
1. Holzteile prüfen Der Modulkasten muß auf einer absolut ebenen Unterlage gebaut werden, damit er am Schluß auch wirklich rechtwinklig ist. Dort lege man sich zuerst mal alle im Baumarkt zurechtgesägten Holzteile hin und prüfe, ob die Maße stimmen und die Bretter zueinander passen. Die Länge der Seitenwände sollte genau der Länge des Modulbodens entsprechen. Das Stirnbrett muß genau die Maße 40x10 haben (Norm).

Eine eventuelle Krümmung im Brett macht nichts. Man sollte dann (z.B. bei den Seitenbrettern) den Bogen außen haben, damit man besser messen kann.

Der Modulkasten wird auf dem Kopf liegend zusammengebaut. Maße von der Moduloberfläche oder von der Schienenoberkante werden also hier "von unten" gemessen!

2. Querstreben herstellen Wenn man im Baumarkt nur ein Brett 38x10cm bekommen hat (weil dort häufig nur bis minimal 10cm zugeschnitten wird), muß man dies nun mit der Stichsäge einmal in der Mitte durchsägen.Anschließend sollte man die Kanten mit der Feile entgraten, sonst gibt es schnell Splitter im Finger (autsch).
3. Querstreben löchern
Je nach Art des Moduls bekommt jede Querstrebe einige Löcher:
  • 1 Loch a 6mm für die rote Buchse
  • 1 Loch a 6mm-8mm für die rote Leitung mit Stecker
  • 1-3 Löcher a 6mm zur Durchführung von Anschlußkabeln für die Gleise (s.u.)
  • ggf. 1 Loch a 6mm für die blaue Buchse (Blindleitung)
  • ggf. 1 Loch a 6mm-8mm für die blaue Leitung mit Stecker (Blindleitung)
  • ggf. 2 Löcher a 8-10mm zur Durchführung von Loconet-Kabeln (s.u., 6mm reicht nicht für ein flaches Modularkabel!)
  • ggf. 1 Loch a 6mm-8mm zur Durchführung eines Schnittstellenkabels für mehrteilige schaltbare Betriebsstellen (s.u.)
  • ggf. 1-2 Löcher 15mm für 6pol.DIN-Buchse, wenn es ein Signalmodul werden soll und die Formsignalschnittstelle verwendet werden soll!
Die Löcher sollen einen Abstand von 1,5cm von der Kante des Querbrettes haben.

Man kann beide Querstreben aufeinander legen, nur auf einer anzeichnen und dann durch beide gleichzeitig bohren.

Falls man nicht so lange überlegen will, wie viele Löcher es denn nun werden sollen, bohrt man einfach mal 8+2 Löcher und fertig (8x 6mm, 2x 8mm). Man kann auch nachträglich noch Löcher bohren, wobei die dann gerne leicht schief werden (macht aber auch nichts).

Bei zweigleisigen Modulen kommen für das zweite Gleis noch 2 rote und ggf. 2 blaue Kabel hinzu!

4. Stirnbretter löchern Zuerst werden die Verbindungslöcher nach Fremo-Norm mit dem 8mm-Holzbohrer gebohrt. Genaue Maße von den Seiten (8cm) und von der oberen Kante (5cm) sind hier wichtig! Die Bretter können zum Bohren wieder aufeinandergelegt werden.
5. Löcher für Grifflöcher bohren Durch das Griffloch sollt man später das Modul anfassen und tragen können. Als Ecken dieses Griffloches bohre man vier Löcher mit dem 10mm-Holzbohrer im Abstand von 10cm bzw. 2,5cm mittig in beide Stirnbretter, so daß ein Streifen von 3,5cm von der Modul-Oberkante frei bleibt: Abstand der Löcher von der Seite 15cm, von der Modul-Unterkante 2,5cm bzw. 5cm. Der 10mm-Holzbohrer sorgt dafür, daß die Rundungen nicht so "eckig" werden und vor allem, daß man mit dem Stichsägeblatt für den Längsschnitt ansetzen kann (12mm geht auch gut). Die Bretter können zum Bohren wieder aufeinandergelegt werden.
6. Grifflöcher aussägen
Nun werden entlang der Außenkanten der vier Löcher gerade Schnitte mit der Stichsäge gemacht, anschließend alles mit der Feile rundgefeilt und entgratet.Das Rundfeilen ist wichtig, damit man gut anfassen kann und keine Ecken beim Tragen des Moduls in die Fingr schneiden.
7. Styropor ausschneiden Genauso groß wie der Modulboden wird ein Styropor-"Brett" mit dem Styroporschneider ausgeschnitten. Dieses wird ab Schritt 11 gleich als Unterlage für die paßgenaue Verschraubung verwendet.Wenn das Styropor an den Seiten etwas (wirklich nur etwas) übersteht, klemmt es sich später von allein in den Kasten. Allerdings behindert es dann auch das Anschrauben der Seitenbretter ab Schritt 11 ein wenig.
8. Löcher für Querstreben im Modulboden anzeichnen Die Querstreben sollen 18-22cm vom Modulrand entfernt sein. Nicht weiter zusammen, damit zwischen den Streben noch genügend Platz ist, um Lüsterklemmen, Analog/Digitalbuchsen usw. anzubringen und damit evtl. anzubringende Modulbeine nicht zu weit innen liegen - und nicht weiter auseinander, damit später genügend Platz zum Zusammenschrauben der verschiedenen Module vorhanden ist: Maße der Löcher auf dem Modulboden: 20cm von der Stirnseite, 10cm von der Seite.Zwei Schrauben pro Querbrett reichen bei einer Modulbreite von 40cm. Es muß darauf geachtet werden, daß die Schrauben im Querbrett nicht auf ein Loch treffen, sonst wird dieses unbrauchbar und das Ganze hält nicht ordentlich! D.H. die genannten 10cm können auch zu 9 oder 11cm werden.
9. Schrauben für Querstreben in den Modulboden schrauben
Die Löcher werden vorgekörnt. Dann werden die Schrauben mit dem Akkuschrauber senkrecht in das Brett gebohrt, daß sie 1-2mm unten herausschauen. Senkrecht ist hier natürlich sehr wichtig, damit die Schraube in der Stirnseite des Querbrettes entlangläuft und nicht zum Ende hin auf einer Seite herausbricht. Die Verwendung von Schrauben mit Teilgewinde ist ebenfalls wichtig, damit das Gewinde der Schraube im "hinteren" Holz greift und in dem dazwischen nicht gegenhält, sondern dieses heranpressen kann.Falls doch mal eine Schraube "ausbricht", weil sie schief ins Brett geschraubt wurde, entweder in Längsrichtung woanders nochmal probieren oder den Aufbruch aufbrechen, Leim drauf und mit der Schraubzwinge wieder ordentlich festleimen.
10. Querstreben festschrauben Dort, wo die Querstreben-Schrauben aus dem Modulboden mit ihrer Spitze 1-2mm herausschauen, setzt man das Querbrett mit der langen Seite jeweils mittig zur Schraube an und zeichnet seine Seitenkanten auf dem Modulboden an. Dann nimmt man das Querbrett wieder ab und gibt Leim an die lange Stirnseite des Querbrettes, stellt den Modulboden aufrecht, so daß die Schrauben von vorne in den Modulboden gehen und das Querbrett von hinten senkrecht angehalten werden muß. Nun hält man das Querbrett an der vorgezeichneten Position an den Modulboden und schraubt mit dem Akkuschrauber die Schrauben senkrecht hinein, bis auch der Schraubenkopf im Holz verschwunden ist. Dabei achtet man darauf, daß das Querbrett mit seiner kurzen Seite nicht auf einer Seite des Modulbodens übersteht, sondern genau fluchtet. Ganz einfach :-)Dieser Schritt erfordert etwas Geduld. Mit dem Kippwinkel des Modulbodens zum Tisch kann man "einstellen", daß das Querbrett nicht übersteht, dann schraubt man zuerst die obere Schraube hinein, ohne daß der Kopf verschwindet (und somit das Querbrett noch drehbar ist). Nun kann man ganz in Ruhe das Querbrett unten ausrichten und diese Schraube hinein- und festschrauben, dann die erste ebenfalls festschrauben. Anschließend das ganze nochmal für das zweite Querbrett. Wenn die Schraubenköpfe nicht ganz verschwinden (weil das Holz etwas härter ist), kann man sie einzeln wieder herausdrehen und das Loch mit dem Bit des Akkuschraubers ein wenig senken. Vorher sollte man das nicht machen, weil sonst die genaue Schraubposition verloren gehen kann.
11. Löcher für Seitenwand anzeichnen Zuerst wird der Modulboden verkehrt herum (also mit den angeschraubten Querbrettern nach oben) auf das in Schritt 7 zurecht gesägte Styropor gelegt. So hat man automatisch die richtige Höhe für die Schrauben in den Seitenbrettern. Nun stellt man ein Seitenbrett vor die Modulseite und zeichnet fünf Löcher an:
  • 3 Löcher irgendwo mittig zwischen Modulstirn und Querbrett bzw. zwischen Querbrett und Querbrett (von unten müßten das bei 2cm Styro jeweils genau 2,5 cm sein)
  • 2 Löcher mittig durch das Seitenbrett in die kurzen Seiten der Querbretter (Maß von unten ca. 7cm).
Das Maß von der Stirn des Modulkastens zur Seite jedes Querbrettes muß jeweils genau gemessen werden. Die Querbretter "landen" bisweilen einige Millimeter weiter rechts oder links in Schritt 10. Falls das Querbrett schief auf dem Modulboden steht, ist auch dies mit einzubeziehen.
12. Schrauben in die Seitenwand schrauben Die eingezeichneten Löcher werden vorgekörnt, dann werden alle 5 Schrauben senkrecht vorgeschraubt wie in Schritt 9, allerdings ohne, daß sie auf der anderen Seite schon herausschauen müssen.Achtung: Drei Schrauben müssen in Längsrichtung senkrecht sein, die zwei anderen in Querrichtung.
13. Seitenwand festschrauben
Auf die Seiten des Modulbodens und der Querbretter, die nun an die Seitenwand geschraubt werden, wird Leim gegeben. Nun hält man an der Stirnseite des Moduls die Seitenwand so fest, daß sie mit der Modulbodenkante fluchtet (also exakt neben dem Modulboden sitzt). Dann schraubt man die 5 Schrauben der Reihe nach in den Modulboden bzw. in die Querbretter.Wenn der Modulboden eine Krümmung hat, muß man ihn bei diesem Schritt beim Schrauben kräftig nach unten drücken (auf das Styro), damit er hinterher gerade ist! Nach der ersten Schraube sollte man nochmal genau schauen, ob die Modulstirnseite und die Seitenwand immer noch fluchten - das wandert beim Schrauben gern mal auseinander.
14. Löcher für Stirnbretter anzeichnen Zwei Schrauben in die Stirnseite des Modulbodens und zwei Schrauben in die Stirnseiten der Seitenwände werden angezeichnet. Bemaßung: Innere Schrauben 11cm von der Seite und 2,5cm von der Modul-Oberseite. Äußere Schrauben 0,5cm von der Seite. 
15. Schrauben ins Stirnbrett schrauben Es wird Leim auf die Stirnseiten des Modulbodens und der Seitenbretter gegeben. Dann werden die Schrauben mit dem Akkuschrauber in gewohnter Weise hineingeschraubt (vgl. Schritt 12). Da am Stirnbrett nichts überstehen darf müssen alle Schraubenköpfe im Holz verschwinden. Tun sie dies nicht von allein, müssen die Schrauben wieder herausgeschraubt werden, die Löcher mit dem Akkuschrauber gesenkt werden und die Schrauben wieder hereingeschraubt werden. (vgl. Schritt 10 unten).Das Stirnbrett muß am Ende genau im 90-Grad-Winkel zum Modulboden (also auch zur Tischplatte, auf der das Modul gerade montiert wird) haben (Norm). Um die Rechtwinkligkeit zu erreichen, kann es erforderlich sein, zwei weitere Schrauben in die Stirnseiten der Seitenwände zu schrauben, oder die ersten beiden sogar zu lockern.
16. Halterung für Modulbeine Für die jeweils verwendeten Modulbeine müssen passende Halterungen in den Modulkasten eingebaut werden. Am einfachsten ist sind zwei Klötze, die in die Ecke zwischen Querbrett und Seitenwand geschraubt werden und eine Aussparung bilden. Um das Modulbein beim Aufstellen festzuhalten, muß noch eine Schraube in diese Aussparung ragen, die man bei eingestecktem Modulbein hineindeht und damit das Modulbein festklemmtBei der Verwendung von Regalleitern als Modulbeine wählt man die Position der Feststellschraube so, daß sie in einem der vorhandenen Löcher (bzw. Langlöcher) herauskommt. Bei Verwendung von Holzbeinen ist das Verfahren anders. Siehe Anleitung Modulbeine
17. Löcher für Analogregler-Anschluß Soll das Modul Buchsen für Analogregler bekommen (siehe Anleitung Elektrik), muß hierfür auf jeder Seite ein Loch gebohrt werden. Für runde DIN-Einbaubuchsen benötigt man einen 16er Holzbohrer. Danach steckt man die Einbaubuchse einfach in das Loch und schraubt sie mit kleinen Holzschrauben fest. Fertig. Das Loch kann irgendwo in die Seitenwand gebohrt werden. Je nachdem, was unter dem Modulkasten noch alles eingebaut wird (Analogverkabelung, Digitalverkabelung, Loconet-Buchsen, Weichenantriebe usw.), kann es Sinn machen, sich über die Lage all dieser Dinge vorher Gedanken zu machen...
18. Löcher für Loconet-Buchsen Als (Doppel-)Buchse lassen sich sehr schön die 1zu2-Loconet-Verteiler (siehe Anleitung Elektrik) verwenden - mit dem einzigen Nachteil, daß sie ein rechteckiges Loch im Modulkasten benötigen. Zuerst bohrt man dazu ein Loch, das fast so breit ist wie der 1zu2-Verteiler. Dann feilt man dieses mit einer Flachfeile auf die richtige Breite und Länge auf. Dies dauert eine Weile und ist anstrengend... Wenn der 1zu2-Verteiler hineinpaßt, klebt man ihn mit einem kräftigen Alleskleber hinein (Leim reicht hier leider nicht).Fest eingebaute Loconet-Buchsen sind nur dann sinnvoll, wenn mit Sicherheit ein Loconet-Anschluß in diesem Modul erforderlich ist (z.B. bei Schattenbahnhöfen und bei größeren Betriebsstellen). Bei anderen Modulen (insbesondere Streckenmodulen) sollte man keine festen Buchsen einbauen und die Loconetverkabelung je nach Arrangement mit mobilen Loconet-Boxen vornehmen (lassen). Siehe Anleitung Loconet-Stöpselbox.
19. Farbe Zuerst wird das Styropor wieder herausgenommen. Dann wird der Modulkasten innen und außen angemalt:
  • Innen, unten: Weiß (so kann man die spätere Elektrik und Verkabelung besser sehen)
  • Innen, oben: Unterm Styropor ebenfalls weiß.
  • Seitenwände außen: Grau (Ral 7037, "Staubgrau") nach Norm
  • Stirnbretter außen: ebenfalls Grau nach Norm (falls mal Versatz beim Aufbau ist, leuchtet kein weiß heraus).
  • Stirnbretter außen, oberer Rand: Grün (Ral 6013, "Schilfgrün") nach Norm (bzw. Farbe des Grases oben an der Kante, ebenfalls, damit es bei Versatz farblich paßt). Siehe auch Norm-Ergänzungen
  • Ausnahme Schattenbahnhof-Ende, dort das ganze Stirnbrett grau (Ral 7037) anmalen.
  • Styropor-Oberfläche und Oberkante Seitenwände: Braun, das der Farbe von "Erde" (Landschaft) ähneln sollte.
Das Modul wird auch von innen angemalt, damit der Modulkasten sich bei Feuchtigkeit nicht verzieht (z.B. auf einem Treffen beim Transport vom Auto zur Turnhalle bei störmendem Regen...). Man sollte zuerst innen die weiße Farbe aufbringen und dann erst außen anmalen. So kann man die äußere Farbe noch etwas nach innen "hineinwachsen" lassen, damit später kein weißer Streifen an irgendwelchen Kanten hervorleuchtet. Auch der Bereich der Griffe kann dann noch innen dunkel angemalt werden, weil man hier ja von der Seite durchschauen kann, falls das Modul mal ein Endmodul sein sollte.
Fragen und Antworten
  • Warum Styropor? Damit man beim Landschaftsbau auch einige cm nach unten arbeiten kann (Teich, Senke, Graben, usw.) und dort kein hölzernes Brett einem das Leben schwer macht.
  • Warum kein Trassenbrett? Weil ein durchgehendes Holzbrett einfacher zu bauen ist und besser hält.
  • Warum kein richtig stabiles Holz (z.B. mit 16mm Stärke)? Weil es zu schwer wird. Man muß die Module im Doppelpack noch tragen können.

Zum Schluß noch ein großes Bild des Modulkastens vor dem Anfügen des zweiten Stirnbrettes:

Der Kasten liegt auf dem Kopf. Das Styropor ist zu sehen, der Leim ist drauf und die Schrauben sind schon senkrecht ins Stirnbrett geschaubt. Das Winkelmaß zum anschließenden Prüfen der Rechtwinkligkeit liegt auch schon bereit.

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